Akzeptiert!

Freitag, B.N. Interviewtext in vollem Umfang akzeptiert, kein geringster Änderungswunsch! Er ist also zufrieden, sagt PM. Ja! So soll es sein. Das sind hochpersönliche, mir anvertraute Geschichten, die ich in der bestmöglichen Form bewahren und weitergeben möchte. Eine unbeschreibliche Erleichterung! Macht stark für alles Weitere. Neue Akquise läuft. Gestern und heute Personenrecherche, weitere Bücher von ihr und über sie bestellt. Bei Künstler*innen fällt mir der Zugang leichter, die Fragen sind dann fast ein Selbstläufer. Meine Gesprächspartner*innen sind mir ans Herz gewachsen. Das bringen diese intensive Beschäftigung und auch die Gesprächssituation mit sich. Ich finde, solche Leute machen die Welt besser …

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Gefährlicher Erdogan

Ich habe konkrete Angst davor, dass Erdogans Plan aufgeht: Über den Kampf gegen die Kurden, über den Sturz des Konkurrenten Assads und die Islamisierung Syriens – und der Türkei nach jüngstem Wahlsieg sowieso – das FERNZIEL: Der Aufstieg zum Big Boss, zur alleinbestimmenden Ordnungsmacht des Nahen Ostens. Erdogan als Neo-Sultan des Osmanischen Reiches, sozusagen. Bei einem Staatsbesuch in Indonesien erklärte er vor wenigen Tagen, worum es ihm wirklich geht: „Wir haben nur eine Sorge: „Das ist der Islam, der Islam und der Islam.“ (n-tv.de, 25. August 2015) Die FAZ berichtete bereits zu Jahresbeginn, dass der türkische Geheimdienst die Schlepperbanden mit

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Von Dollarzeichen verstellter Blick

Mittwoch, B.N. Obama & Erdogan = Katastrophe „Die Amerikaner halten sich mal wieder für schlau: Sie verbünden sich mit dem islamistischen Staatschef Erdogan, der ihnen dafür Militärbasen in der Türkei gestattet. Geplant ist die Schaffung einer ‚IS-freien Zone‘. Die Vorteile für beide sind klar – die Nachteile für den ganzen Nahen Osten und die türkische Bevölkerung ebenso.“ (aliceschwarzer.de) Seit 30 Jahren puschen die Amerikaner die Macht der islamistischen Gotteskrieger in eigenem Interesse. Jetzt also in Kooperation mit der Türkei. Mir macht das Angst. Nicht nur die Kriegsbedrohung, sondern die Undurchschaubarkeit politischer Entscheidungen. Denselben IS, den USA und Türkei angeblich bekämpfen wollen,

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Möglichkeiten

Dienstag, B.N. Am späten Nachmittag joggen an der Ahr, neue Wege entdecken, eine Brücke wie ein Gemälde, einmal um die historische Stadtmauer von Ahrweiler herum oder innen entlang, auf den schmalen Wallstraßen mit ihren aneinandergekuschelten Häuschen, vorbei an den Toren, die ins Stadtinnere führen würden, aber das heute nicht, statt dessen Rast auf der Bank an der Kreuzung beim Ahrtor mit Blick auf die inzwischen beleuchtete Straße mit ihren kleinen Schaufenstern – die Apotheke, die Volksbank – und auf das weite Feld von Möglichkeiten …

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Das Recht auf Ruhe durch Unkenntnis

Jürgen Todenhöfer schreibt auf FB: „Liebe Freunde, vor 14 Jahren begannen die angeblichen ‚Antiterror-Kriege‘. Ergebnis: Statt einiger 100 Terroristen im Hindukush haben wir jetzt über 100.000 Terroristen. Der Mittlere Osten steht in Flammen. Brennt es morgen auch bei uns? Die EU erlebt schon jetzt im Flüchtlingschaos ihre schwerste Krise. Dank Leuten wie Bush und Obama! Wie wird die Geschichte sie beurteilen? Als Kriegsverbrecher oder als Irre? Fast immer setzen die USA im Mittleren Osten auf Krieg. Oder auf die Unterstützung von Rebellen. Ihre Interventionspolitik hinterließ eine breite Blutspur. Und unvorstellbares Leid. Dennoch verlängert der Westen jetzt seine unselige Kriegsmission in Afghanistan.

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Sonntagmorgen

Sonntag. Schloss und Stiftskirche liegen noch im Nebel. Schokokaffee zur Sofalektüre (Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki von Haruki Murakami). Gleich noch eine Runde joggen, nicht an der Steinlach entlang, zu viele Hunde, sondern Richtung Stadt. Koffer ist gepackt mit Arbeit und Klamotten, gegen elf Uhr gehts zum Bahnhof und dann ab nach B.N.

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Tagesticker

Freitag. Zwölf Kolleginnen zu Besuch, ich erwarte einen entspannten Nachmittag bei Kaffee und Tee, Apfelstrudel, Ingwerkuchen, Aprikosensahne … und natürlich Baileys in großen Mengen und hoher Qualität! Der Agenturvertrag kam in einem rot versiegelten Umschlag. Schon wieder ist ein Krankenhaus von „Ärzte ohne Grenzen“ bombardiert worden. Diesmal im Jemen in der Provinz Saada, diesmal durch saudischen Luftangriff. Im Fahrradkeller wurden zweimal hintereinander die Reifen aufgeschnitten. Wer im Haus ist der Psychopath, der solche Aktionen braucht, um gut durch den Tag zu kommen? Er sollte zum Arzt gehen, statt anderen auf die Nerven zu fallen. Die Vorsitzende der Grünen Jugend Theresa Kalmer

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